Fahrzeugsteckbrief

Opel Commodore A Steinmetz

Baujahr                                 1971

Zylinder/Ventile                      6 / 2 Querstromkopf

Hubraum                               2.950 ccm

Leistung                                280 bis 300 PS

 

Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre verwandeln viele private Motorsportfreunde ihre Opel Commodore in reinrassige Renngefährte.

Das hier gezeigte Fahrzeug ist professionell beim Spezialisten Steinmetz umgebaut worden. Mit den breiten Backen, einer Kunststoffhaube und Kunststoffheckscheibe, Sicherheitsüberrollbügel und Schalensitzen, hat sich Klaus Steinmetz aber nicht zufrieden gegeben. Drei Weber-Doppelvergaser am Querstromzylinderkopf sorgen für Dampf, eine Trockensumpfschmierung für Standfestigkeit. Das mit kürzeren Federn tiefergelegte Koni-Rennfahrwerk, Doppelstoßdämpfer, ein Wattgestänge auf der Hinterachse und eine rundum innenbelüftete Bremsanlage vom Opel Diplomat können die gesteigerten Fahrleistungen im Zaum halten.

Die Auto Wolf GmbH in Bonn hat dieses Auto Ende 2009 gekauft und behutsam revidiert. Der österreichische Rennfahrer Heinz Waidhofer ist der letzte Aktive, der ihn ernsthaft eingesetzt hatte.

Heute wird der schnelle Commodore als "gelbe Gefahr" nur noch behutsam auf Klassik-Rallyes bewegt.

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Fotos: Opel / Harry Maurer