FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, 3. Lauf, Le Mans (F)

 
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Klarstellung der Kräfteverhältnisse!

Porsche zeigte 2015 in Le Mans, warum man der Rekord-Sieger an der Sarthe ist: Technische Kompetenz, gepaart mit taktischer Intelligenz und Porsche-Perfektion brachte Porsche den Doppelsieg in Le Mans. Die Art und Weise wie Porsche siegte, war beeindruckend. Dieser Doppelsieg hatte nichts mit Glück zu tun. Porsche war in allen Disziplinen besser aufgestellt als die Konkurrenz. Techniker, Mechaniker und Fahrer lieferten eine nahezu perfekte Arbeit ab.

Der Porsche verfügt über das modernste Konzept und ist vom Speed her das Auto, dass es zu schlagen gilt. In allen Qualifyings  der bisherigen 2015er WEC-Saison belegten die Porsche 919 die ersten Startplätze. Die erste Startreihe ist Porsche-Land.

Ein kleiner Zweiliter-V4-Turbomotor, kombiniert mit einer 8MJ-MGU, entzaubert die drehmomentstarken Vierliter-Diesel von Audi, die bisher als das Maß der Dinge galten.

Zudem ist Porsche als einziges Werk in der Lage, mit seinen zwei Energierückgewinnungssystemen genug Energie zu rekuperieren, um in der 8MJ-Klasse anzutreten. Der Porsche 919 Hybrid erzeugte und nutzte pro Runde 2,22 Kilowattstunden (8 Megajoule) elektrischer Energie. Wäre der Porsche 919 ein Kraftwerk, könnte er mit der in Le Mans erzeugte Energie ein Einfamilienhaus ein Vierteljahr lang mit Strom versorgen.

Während Porsche auch überschüssigen Ladedruck dazu nutzt um Energie zurück zu gewinnen, kommt bei Audi und Toyota nur die, inzwischen in die Jahre gekommene Rückgewinnung über die Bremsenergie zum Einsatz. Dies führt dazu, dass das System von Toyota reicht um für die 6MJ-Klasse genug Energie zu erzeugen und Audi nur in der 4MJ-Klasse startet.

Man kann also davon ausgehen, dass mindestens ein Werk die Porsche-Technologie für 2016 kopieren wird um konkurrenzfähiger zu sein.